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Lesen

Auf dieser Seite „Lesen“ finden Sie Lektüre zu dem Thema, mit dem sich die Giardino-Gruppe beschäftigt. Qiio-Lesungen sollen eine offene und bereichernde Diskussion anregen. Wahrscheinlich werden nicht alle vorgeschlagenen Titel Ihren Vorstellungen entsprechen, aber manchmal lohnt es sich, über diese Titel Bescheid zu wissen.

Das im Juli 2023 erschienene Buch Kognitive Kriegsführung von Jonas Tögel befasst sich eingehend mit dem Konzept der „kognitiven Kriegsführung“, einer fortschrittlichen Form der psychologischen Kriegsführung, die insbesondere von der NATO seit 2020 entwickelt wurde. Laut Tögel zielt diese Strategie darauf ab, die Wahrnehmung, Emotionen und Verhaltensweisen von Individuen direkt zu manipulieren, indem sie deren Geist als ein zu „hackendes“ System ansieht.content-select.com

Aufbau und Inhalt

Das Buch ist in acht Kapitel gegliedert, die sich jeweils mit einer bestimmten Facette der kognitiven Kriegsführung befassen:​

  1. Chronologie: Darstellung der wichtigsten Etappen in der Entwicklung der kognitiven Kriegsführung mit Schwerpunkt auf den NATO-Initiativen seit 2020.​Wikipedia – Die freie Enzyklopädie+4content-select.com+4Thalia+4

  2. Kriegspropaganda: Analyse der Entwicklung von Propagandatechniken vom Ersten Weltkrieg bis heute und ihrer Rolle in der kognitiven Kriegsführung.

  3. Digitale Manipulation: Untersuchung des Einsatzes digitaler Technologien zur Beeinflussung von Meinungen und Verhaltensweisen, insbesondere über soziale Medien und Algorithmen.

  4. Kulturelle Manipulation: Untersuchung der Nutzung kultureller Werte, Mythen und Traditionen zur Beeinflussung von Wahrnehmungen und Einstellungen.

  5. Zukünftige Technologien: Untersuchung neu entstehender Technologien wie Nanoroboter und Neurowaffen und ihres Potenzials in der kognitiven Kriegsführung.​

  6. Zusammenfassung: Synthese der Schlüsselelemente der kognitiven Kriegsführung und ihrer Auswirkungen.​

  7. Aktualität und Perspektiven: Diskussion über die aktuelle Relevanz der kognitiven Kriegsführung mit zeitgenössischen Beispielen wie dem Konflikt in der Ukraine und den damit verbundenen Herausforderungen.​

  8. Erkennen und Neutralisieren von Manipulationswaffen: Vorstellung von Methoden zur Identifizierung, zum Verständnis und zur Bekämpfung von Manipulationstechniken, die in der kognitiven Kriegsführung eingesetzt werden. Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

Ziel des Buches

Tögel möchte die Öffentlichkeit für die Gefahren der kognitiven Kriegsführung sensibilisieren und betont, dass diese Form der Manipulation oft unsichtbar und schwer zu erkennen ist. Er betont, wie wichtig Bildung und Wachsamkeit sind, um angesichts dieser neuen Bedrohungen das freie Denken und die Demokratie zu bewahren.

Das 1944 veröffentlichte Brevier tactique von Hans Frick ist ein prägnantes Handbuch für die militärische Ausbildung, das die Grundprinzipien der Bodentaktik zusammenfasst. Das im Kontext des Zweiten Weltkriegs verfasste Werk sollte die Vorbereitung der Schweizer Streitkräfte auf den Fall einer Invasion verbessern.

Struktur und Inhalt

Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt, die sich mit den wesentlichen Aspekten des Kampfes befassen:​

  • Die Kampfmittel: Analyse der Waffen, des Geländes und der verfügbaren Ressourcen.

  • Die Führung: Führungsprinzipien und Entscheidungsfindung auf dem Schlachtfeld.

  • Allgemeiner Ablauf des Kampfes: Phasen des Einsatzes, von der Vorbereitung bis zur Auswertung der Ergebnisse.

Frick betont die Disziplin, die Klarheit der Befehle und die Anpassungsfähigkeit der Truppen an unvorhergesehene Ereignisse. Er betont auch die Bedeutung der Kenntnis des Geländes und der Eigeninitiative im Rahmen der Kommandierungsrichtlinien.​

Hintergrund und Bedeutung

Hans Frick, Schweizer Offizier und Ausbildungsleiter der Armee, spielte eine Schlüsselrolle in der schweizerischen Militärdoktrin. Sein Brevier tactique spiegelt seine Vision einer nationalen Verteidigung wider, die auf Strenge, Professionalität und Anpassungsfähigkeit beruht. Das Werk gilt trotz seiner Kürze (128 Seiten) als bleibende Referenz in der taktischen Ausbildung.

Weitere Einzelheiten oder Bezugsquellen für dieses Buch finden Sie auf den Websites von Fachbuchhandlungen wie La Procure oder Eyrolles.

Wie sich die Schweiz rettete

 

Archivrecherchen (zum Beispiel im Bundesarchiv Bern und im Deutschen Militärarchiv) und die Prüfung neuer Untersuchungen vor allem im Flüchtlingsthema ergeben eine moderne und zuverlässige Sicht auf die Bedingungen der Weltkriegsschweiz und erlauben eine pragmatische Beurteilung der damaligen Entscheidungsträger. Der Blick auf die Entstehung und die Chancen der Reduitidee, die vor genau einem Dreivierteljahrhundert erfolgreich umgesetzt wurde, die Nachzeichnung der extrem schwierigen, aber existenziellen Wirtschaftsverhandlungen mit der Achse und mit den Alliierten, der schweizerische Umgang mit dem Trumpf der Alpentransversalen und die Anbauschlacht zeigen den Willen der Eidgenossenschaft zum Überleben und zum Erhalt der Unabhängigkeit. Auch die Flüchtlingspolitik wurde pragmatisch gehandhabt, phasenweise verändert und dem damals aktuellen Wissensstand über den nationalsozialistischen Vertreibungs- und Vernichtungswillen angepasst.

Erst die Verbindung der einzelnen Teilbereiche, die in diesem Buch erstmals in der notwendigen Tiefe und Genauigkeit gezeigt wird, ergibt eine Beurteilung, die der Aktivdienstgeneration gerecht wird. Einige Sichtweisen und Fehlleistungen, welche die Literatur der letzten Jahrzehnte prägten, müssen revidiert werden. Das Werk versucht, die Fehler aufzuzeigen und zu berichtigen, Verherrlichungen wie Verunglimpfungen durch realistische Beurteilungen zu ersetzen und ein stimmiges Gesamtgemälde der Kriegszeit zu zeichnen.

In diesem Buch wird zudem erstmals ein Geheimnis gelüftet, das im Krieg und in all den Jahrzehnten danach unentdeckt blieb: Wer war «Wiking», der Kopf jener sagenhaften Linie vom Schweizer Nachrichtendienst ins Herz des Dritten Reiches? Er informierte die Führung der Armee jeweils in entscheidenden Momenten über die Gefährdung aus Deutschland.

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